EinekurzeGeschichtederMenschheit-Blog

Das Wahre ist das Ganze“ schrieb Hegel, womit er im Wesentlichen meinte, dass alle Geschichte im Hinblick auf ihren Ausgang, auf ihr Ziel zu sehen ist. Nun gut, von einem „Ziel“ der Geschichte, auf das sich alles mit absoluter Notwendigkeit hinbewegt, gar von einem letzten „Sinn“ wird heute, gut 200 Jahre später, niemand mehr ernstlich reden. Jedoch gibt es seit einiger Zeit Denker, die versuchen den Blick auf das Große und Ganze wiederzubeleben, diesmal allerdings ganz und gar nicht metaphysisch, sondern durchaus wissenschaftlich. Big History nennt sich die junge Disziplin, ihre prominentesten Vertreter sind der Amerikaner David Christian und der israelische Historiker Yuval Harari.

Dessen Buch Eine kurze Geschichte der Menschheit findet sich nicht nur weltweit auf den Bestsellerlisten und unter den Büchern, die Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sich für 2015 zur Pflichtlektüre erkoren hat, sondern auch auf der Shortlist für den getAbstract Book International Award, der im Oktober dieses Jahres zum 15. Mal auf der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

Wir möchten Ihnen das Buch schon jetzt ans Herz legen: Es zeichnet auf grandiose Weise den Werdegang der Spezies Mensch nach, der weniger durch mächtige Herrscher, Kriege oder Seuchen als durch unscheinbarere Facetten unserer Natur bestimmt wurde. Der Homo sapiens, so Harari, verdanke seine Vormachtstellung – neben glücklichen Umständen – seiner Sprache, seiner Neugier, seinem Geschäftssinn und seinem technischen Vermögen. Wenn Sie mehr über dieses ungemein spannend geschrieben Buch erfahren wollen, geht es hier zur Zusammenfassung.

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