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Flattert da ein blaues Band? Er ist’s!

Vor zwei Wochen begann sekundengenau zum Frühlingsbeginn für rund 300 Millionen Menschen auf dem Balkan, am Schwarzmeer, in Zentralasien, im Kaukasus und Nahen Osten das persische Neujahrs- und Frühlingsfest Nowruz. Wörtlich übersetzt heißt es „Neuer Tag“: Es geht darum, den Muff des Winters hinter sich zu lassen, neue Kleider anzuziehen, die Beziehungen zu seinen Mitmenschen zu erneuern und die erwachende Natur zu genießen.

Die meisten Menschen feiern vermutlich viel lieber am 20. oder 21. März Neujahr als im düsteren Januar, schließlich liegt im Frühjahr der Duft des Neubeginns im wahrsten Sinne in der Luft. Es ist die ideale Zeit, um eingefahrene Gewohnheiten, ungeliebte Jobs und vielleicht sogar die eigenen Zukunftspläne zu überdenken.

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Emilio Galli Zugaro und Jannike Stöhr, Autoren von Ich bin so frei, machen das zwar nicht von der Jahreszeit abhängig. Aber sie raten allen, denen ihre derzeitige Arbeit Bauchweh bereitet, aus dem Hamsterrad zu springen. Denn nach ihrem eigenen Ausstieg aus erfolgreichen Topkarrieren bei Allianz und Volkswagen sind die beiden überzeugt: „Ein erfüllteres Berufsleben zu führen ist im Interesse eines jeden, der arbeiten muss. Und jeder kann es schaffen.“

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Weniger intuitiv, dafür aber auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft argumentiert Aljoscha Neubauer in Mach, was du kannst. Er glaubt, dass die meisten Menschen sich bei der Berufswahl vom Zufall, von der Meinung anderer oder den eigenen Interessen leiten lassen – und auf diese Weise in einer Sackgasse landen: „Viele Menschen wissen nicht, wo ihre Stärken, Begabungen und Talente liegen.“ Dafür gibt es jedoch Abhilfe. Professionelle Berufsberater oder gut gemachte Selbsttests helfen Ihnen, herauszufinden, für welchen Job Sie am besten geeignet sind.

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Denn je mehr Sie das Gefühl haben, etwas gut und selbstbestimmt zu tun, desto stressfreier ist Ihr Leben – für Hans-Otto Thomashoff eine Grundvoraussetzung für Das gelungene Ich. Noch wichtiger sind allerdings gute Beziehungen. Der Psychiater ist überzeugt: „Ein erfülltes Leben ist keine Hexerei. Wir selbst können die Grundlagen dafür schaffen.“ Allerdings müssen wir mehr über unsere eigenen Gefühle und die unserer Mitmenschen lernen und auf unseren Körper hören.

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Genau daran scheitern heute leider viele Führungskräfte, stellt Maren Lehky in Alles super, und selbst? fest. Zum Beispiel, indem sie zu viel von ihren Vorgesetzten und Mitarbeitern erwarten. Verschwenden Sie Ihre Energie nicht damit, sich über unfähige Vorgesetzte oder lethargische Kollegen zu ärgern, sondern versuchen Sie es umgekehrt und freuen Sie sich über die Potenziale dieser Menschen. Reduzieren Sie Zeit- und Energiediebe wie ziellose Meetings und suchen Sie in Ihrer Freizeit Glücksmomente ohne Leistungsdruck. Denn eines steht für die Autorin fest: „Die Welt geht auch ohne uns nicht unter, selbst wenn das an unserem Ego kratzt.“

Natürlich kann man sein Freizeitglück nicht erzwingen. Aber man kann ihm auf die Sprünge helfen. Der Nowruz-Feiertagskalender sieht zum Beispiel vor, am 13. Tag nach dem Frühlingsanfang mit Familie und Freunden raus zum Picknicken ins Grüne zu gehen. Schließlich gibt es keinen echten Neubeginn ohne Zeit für das, was einem wirklich wichtig ist.

Gundula Stoll

Gundula Stoll liest und schreibt seit Anfang 2000 für getAbstract – eine ganze Bücherwand lang.

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