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Mit Powerfood gegen den Herbstblues

So schnell kann es gehen: Eben noch am Badestrand gelegen, und schon ist es Herbst. Die Bäume werden erst bunt, dann kahl, die Tage kürzer und trüber und viele Gesichter immer länger, je weniger Licht auf sie scheint. Manche Menschen erkranken an einer Herbst- und Winterdepression: laut Schätzungen etwa 3 Prozent der Erwachsenen in Europa. Symptome sind übermäßige Müdigkeit und permanenter Heißhunger – vor allem auf Süßes.

In Gesund und schlank durch Kurzzeitfasten präsentiert Daniel Roth bewusst kein Wundermittel gegen ungewollte Gewichtszunahme, sondern einen pragmatischen Ansatz für Genießer: über einen selbst gewählten Zeitraum – 16 oder 18 Stunden pro Tag bzw. 24 Stunden alle zwei Tage – zu fasten und die restliche Zeit ohne schlechtes Gewissen zu essen, was man will. Der Vorteil gegenüber einer klassischen Diät: Der Stoffwechsel wird nicht heruntergefahren. Anstatt Muskelmasse abzubauen, attackiert Ihr Körper während der Verzichtsphasen die überflüssigen Fettdepots. Und Sie beginnen irgendwann automatisch, bewusster zu essen, nicht weil Chips und Schokolade „verboten“ wären, sondern weil Sie einfach mehr Lust auf Karotten und Käse bekommen.

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In dem Moment purzeln nicht nur die Pfunde, sondern Sie erhöhen auch Ihre Chancen auf ein längeres Leben: Der Anti-Aging-Mediziner Bernd Kleine-Gunk entlarvt in 15 Jahre länger leben die Ideen transhumanistischer Langlebigkeitsapostel als substanzlose Spinnerei. Aber er sagt klipp und klar: Wenn Sie Kalorien reduzieren – etwa durch Kurzzeitfasten – , konsequent Sport treiben und sich gesund ernähren, dann können Sie Ihr Leben durchaus um viele erfreuliche Jahre verlängern. Denn letztlich steckt hinter allen Alterungsprozessen der gleiche chemische Prozess: Oxidation. Diese kann der menschliche Körper aus eigener Kraft verlangsamen, wenn man ihn bei seinem Abwehrkampf unterstützt. Sie können auf diese Weise typischen Alterskrankheiten wie Arteriosklerose und Osteoporose, Demenz und Krebs vorbeugen bzw. ihr Auftreten möglichst lange hinauszögern.

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Wie das im Fall von Krebs genau funktioniert und welche Lebensmittel besonders krebshemmend wirken, haben die Autoren von Krebszellen mögen keine Himbeeren zusammengetragen. Natürlich, mag man da denken, das weiß doch jeder. Aber haben Sie gewusst, dass der gute alte Kohl das wirkungsvollste Gemüse in der Krebsprävention ist? Dass Tomaten die Entstehung von Melanomen verhindern können und der maßvolle Genuss von Rotwein, Kaffee und Schokolade wärmstens empfohlen wird? Entscheidend ist, dass wir alte Gewohnheiten dauerhaft umstellen und dass uns ein gesunder Lebenswandel im wahrsten Sinne in Fleisch und Blut übergeht.

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Herbst und Winter eignen sich dafür auf den ersten Blick vielleicht weniger gut. Umgekehrt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Auf jeden Fall könnten die genannten Tipps helfen, den Blues zur dunklen Jahreszeit zu vertreiben. Und zwar auf Nimmerwiedersehen.

Gundula Stoll

Gundula Stoll liest und schreibt seit Anfang 2000 für getAbstract – eine ganze Bücherwand lang.

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