Vermischtes

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BookDayG_Blog

Was haben William Shakespeare und Miguel de Cervantes Saavedra gemeinsam? Na klar, beide sind so etwas wie Superstars des klassischen Literaturbetriebs. Der eine, Shakespeare, gilt als größter Dichter und Dramatiker aller Zeiten. Der andere, Cervantes, ist der Begründer des modernen Romans. Sein Don Quijote gilt sogar als “bester Roman der Welt”: Das bescheinigte ihm eine vom Osloer Nobel-Institut organisierte Umfrage unter den 100 bekanntesten Schriftstellern im Jahr 2002.

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NYT_Blog

Manche Menschen rümpfen angesichts von Bestsellerlisten die Nase. Warum sollte man sich als mündiges Individuum ausgerechnet beim Buchkauf auf eine diffuse Schwarmintelligenz verlassen? Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie Orientierung in einem Bücherdschungel bietet, der ungebremst wuchert und gedeiht. Rund 90 000 neue Titel erscheinen allein in Deutschland pro Jahr. Der durchschnittliche Bundesbürger gibt an, in dieser Zeit gerade mal sieben bis acht Bücher zu lesen. Oder kauft er sie nur, weil sie im Regal so repräsentativ aussehen? Egal. Bestsellerlisten machen echte Leseratten jedenfalls auf die stärksten, interessantesten und meistbeachteten Exemplare im Bücherwald aufmerksam – und wir von getAbstract führen Sie fachkundig hindurch, damit Sie unnötige Fehlgriffe vermeiden. Den ganzen Eintrag lesen »

EUs60th-GER-Blog

„Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa errichten“, forderte Winston Churchill 1946 in seiner berühmten Züricher Rede. Als elf Jahre danach die Römischen Verträge als Gründungsdokument der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) unterzeichnet wurden, saßen die Briten noch nicht mit am Tisch. Heute, zum 60-jährigen Jubiläum am 25. März 2017, sitzen sie nicht länger dort. Ihr leerer Stuhl ist zum Sinnbild einer existenziellen Krise geworden: Es geht die Angst um, dass sich bis zum Jahresende weitere Stühle leeren könnten und das ganze europäische Haus in sich zusammenfällt.

Was ist geschehen? Vor 60 Jahren war die Erinnerung an die Katastrophen des 20. Jahrhunderts noch frisch. Die Gründungsmaxime der europäischen Einigung lautete: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg – denn beide verursachen nicht nur unendliches Leid, sondern sind auch schlecht fürs Geschäft. Natürlich ging es Frankreich auch darum, der Bundesrepublik mitten im Wirtschaftswundergalopp Zügel anzulegen und den ehemaligen Erzfeind in eine gemeinsame, europäische Richtung zu lenken. Es war ein pragmatisches Kalkül, und es funktionierte. Den ganzen Eintrag lesen »

#WeAreBoldForChange-2-Blog

Es ist ein Skandal. Zwischen 1995 und 2015 lag der Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen in Deutschland bei durchschnittlich 22 Prozent (Quelle: Statista). Ein Unterschied, den man nicht wegdiskutieren kann.

Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment machen, das die ganze Tragweite dieser Zahl deutlich macht: Umgerechnet aufs Jahr müssten Frauen etwa elf Wochen länger arbeiten, um denselben Lohn wie Männer in ähnlicher Position zu erhalten. Ironischerweise landen sie dann ungefähr in der Woche, in der wir den Internationalen Frauentag feiern. Mit anderen Worten: Die Männer könnten seit Silvester 2016 in einem schicken Hotel irgendwo auf der Welt eine Endlosparty feiern und hätten doch den gleichen Verdienst in der Tasche wie alle  Frauen, die bis heute schön brav zur Arbeit gegangen sind.

Hatten sich die Frauen ihre Position an der Spitze in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik nicht längst erkämpft? Weibliche Präsidentinnen, eine Frau im Verteidigungsministerium, ja als Bundeskanzlerin und ein 17-jähriges pakistanisches Mädchen als mutige Friedensnobelpreisträgerin: Das alles ist längst gesellschaftliche Realität. Oder im Kulturbereich: Die Zeiten sind längst vorbei, als Literatur und Film nur Rollenmodelle für Jungs zu bieten hatten. Welches junge Mädchen möchte nicht so unbeugsam gegen Ungerechtigkeiten zu Felde ziehen wie Roald Dahls Matilda? Oder ein so unkonventionelles Leben führen wie Pippi Langstrumpf? Was man vor 30 Jahren nicht gedacht hätte, ist inzwischen Wirklichkeit geworden: Wir hatten eine Frau auf der Brücke des Raumschiffs Enterprise, einen weiblichen Terminator und eine Star-Wars-Heldin. Tougher als alle Kerle ist Katniss Everdeen aus der erfolgreichen Tribute-von-Panem-Reihe. Und klüger als Harry Potter war immer schon sein selbstbewusster Sidekick Hermine. Erst recht ihr Pendant in der wirklichen Welt: Die Schauspielerin Emma Watson gehört zu den unerschrockensten jungen Feministinnen der Gegenwart – ohne dabei irgendwie verschroben oder seltsam zu wirken.

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Top10BizBooks2016-GER-Blog

Mit Zusammenfassungen von getAbstract sind Sie immer auf dem neuesten Stand des relevanten Businesswissens. Dieses Versprechen haben wir im vergangenen Jahr gehalten und halten es auch im neuen. Und wir fangen gleich damit an: Längst sind die ersten Highlights – Businessbücher und -artikel, Video-Talks und Economic Reports – über die Schreibtische unserer Redaktion gewandert, wurden eingehend geprüft und kompetent zusammengefasst. Einige davon finden Sie bereits auf unserer Website.

Und da der beste Ausgangspunkt für einen frischen Start bekanntlich ein wohlinformierter Rückblick ist, präsentieren wir Ihnen hier unsere zehn Topseller der letzten zwölf Monate. Warum gönnen Sie sich also nicht mit Superschlaf von Richard Wiseman einen erfrischenden Schlummer und machen sich dann mit … und heute leg ich los von Detlef und Ulrich Lohmann ausgeruht an die Arbeit? Denken Sie mit Brain Changer von David DiSalvo und Stephan Meyer Ihr Leben neu und lassen Sie mit Die 4 Disziplinen der Umsetzung von Sean Covey Ihre Pläne endlich Wirklichkeit werden!

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PeterPan-Blog

„Alle Kinder, außer dem einen, werden erwachsen.“ So beginnt J. M. Barries unsterbliches Buch Peter Pan. Seit 105 Jahren begeistert die fantastische Geschichte um das Mädchen Wendy und seine Brüder John und Michael, die mit dem frechen Peter Pan und der Elfe Tinker Bell ins Zauberreich Nimmerland fliegen und dort allerlei Abenteuer erleben, große und kleine Leser.

Das Ganze ist natürlich Eskapismus pur, dabei aber große Literatur – und die perfekte Lektüre für die Weihnachtstage, an denen uns ohnehin oft etwas unwirklich zumute ist. In den silbernen und roten Kugeln des Christbaums spiegeln sich ja nicht nur die Lichter der Kerzen, sondern auch das Glück unserer Kindertage. Solange wir dafür empfänglich bleiben, zeigen wir uns gleichsam als Ehrenbürger des Zauberreichs Nimmerland, in dem man nur an etwas glauben muss, damit es auch tatsächlich passiert, und lockern damit ein kleines Stück weit die Fesseln der Realität. Diese kleine Verschnaufpause ist am Ende eines Jahres, das in düsterer Ungewissheit enden zu wollen scheint, vielleicht wichtiger denn je.

Daher möchten wir Ihnen als Dankeschön für Ihre Treue unsere Zusammenfassung von Peter Pan ans Herz legen. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

 Peter Pan
J. M. Barrie
London, New York 1911
Diese Ausgabe: Insel, 2015

header expertenforum

Die Arbeitswelt verändert sich – und mit ihr die Lernwelt. Denn die Digitalisierung aller Arbeitsbereiche hat einen direkten Einfluss auf die Arbeit im HR-Bereich. Das Bedürfnis nach Austausch und Diskussion unter Experten in der HR-Welt ist dementsprechend groß. Mit seinem alljährlichen Expertenforum schafft getAbstract eine Plattform für einen solchen Austausch.

Dieses Jahr zu Gast bei der Firma E.ON in Essen veranstaltete getAbstract am 29. September zusammen mit mehr als 30 Teilnehmern aus dem HR- und Learning & Development-Bereich ein Expertenforum zum Thema «Moderne Arbeits- und Lernkultur». Neben Impulsvorträgen lag der Fokus auf Zeit für Diskussion und Austausch in Tischgruppen und im Plenum.
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Immer mehr nehmen die Wirtschaftswissenschaften ein viel zu lange vernachlässigtes Thema ins Blickfeld: das häufig irrationale Verhalten des Menschen. Von wegen Homo oeconomicus!

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Interview mit Dr. Olaf Meier, Verlagsleiter Programm beim Campus Verlag, auf der Frankfurter Buchmesse 2014

getAbstract: Welche Autoren waren 2014 beim Campus Verlag besonders erfolgreich und warum?

Dr. Olaf Meier: In der Businessliteratur ist Michael Lewis mit seinem Buch “Flash Boys” zu nennen, in dem er den Hochfrequenzhandel an den Börsen beschreibt und damit etwas aufdeckt, das von der breiten Öffentlichkeit bisher nicht wahrgenommen wurde. Er schafft es, ein neues, relevantes Thema unglaublich unterhaltsam zu präsentieren. Nach wie vor sehr erfolgreich ist Jeremy Rifkin mit seinem Buch “Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft”, und das liegt sicher daran, dass hier ein fundierter, argumentativ gut begründeter Blick in die Zukunft geworfen wird. Das Buch ist sowohl visionär als auch optimistisch und enthält so etwas wie ein Befreiungsversprechen, denn der Kapitalismus in seiner jetzigen Form wird Rifkins Meinung nach ersetzt werden durch etwas, das sich für viele Menschen positiv auswirken wird. Jeremy Rifkin ist ja ein sehr bekannter Autor und genießt auch im deutschsprachigen Raum einen hervorragenden Ruf, deshalb ist seine Meinung natürlich relevant. Was derzeit sehr gut anläuft ist das Buch “Zero to One” des Paypal-Mitgründers Peter Thiel, der eine Silicon-Valley-Ikone und ein origineller Querdenker ist. Sein Buch enthält einige sehr provokante Thesen, wie z.B. dass Monopole gut sind.

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Neues vom Ketzer

3.3.2015

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Was, wenn die Erde eine Kugel wäre? Im 15. Jahrhundert hätte uns diese Frage bestenfalls ein Kopfschütteln, im schlechtesten Fall aber eine Anklage wegen Ketzerei eingebracht. So ist das mit provokativen Fragen, die über Raum und Zeit hinausreichen. Damals wie heute. Noch mehr solcher Fragen gefällig?

Was, wenn der Kapitalismus in ein paar Jahren vor die Wand fährt? Der diese Frage in Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft stellt, hat mit der Ketzerei langjährige Erfahrung …

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Interview mit Ben Horowitz, Autor von „Wenn es hart auf hart kommt. Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert“ (Börsenmedien, 2014)

getAbstract: Selbst als Sie mit ihrer Firma Loudcloud unter enormem Druck standen, hielten Sie an Ihrem Prinzip fest, Menschen über Produkte und Profit zu stellen. Wieso glauben Sie an diese Strategie?

Ben Horowitz: Das Technologie-Business ist in Wirklichkeit ein „People-Business“. Bislang gab es kein einziges großartiges Technologie-Unternehmen ohne großartige Mitarbeiter und Ingenieure. Wenn man die richtigen Leute hat, wird man es höchstwahrscheinlich auch zum richtigen Produkt bringen. Demnach ist die einzig richtige Reihenfolge: Menschen vor Produkten und Profiten.

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Der rosa Rausch

8.1.2015

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Was halten Sie von Pink? Nein, es geht nicht um Musik, sondern um einen politischen Kampfbegriff.

Denn Pink ist derzeit so umstritten, wie eine Farbe nur sein kann – für die Repräsentanten der feministischen Krawallgruppe “Pinkstinks” zum Beispiel ist der mit “Schweinchenrosa” zu übersetzende Farbton die sichtbare Unterdrückung der Frau, Versinnbildlichung Jahrtausende alter Indoktrination durch das Patriarchat. Für zahlreiche Marketing-Manager dagegen ist es die Spur der Verheißung, die Aussicht auf fette Umsätze und klingelnde Kassen.

Und ich? Ich habe das Zeug drei Jahre lang leidenschaftlich bekämpft. Am Ende gab ich auf und schenkte meiner Tochter alles, so wie sie es sich wünschte: in pink. Es war ein rosa Rausch, der unheilbar schien.

Die väterliche Sorge, dass mit so einer Präferenz aus dem Kind dereinst nur eine stundenlang nägellackierende Tussi (mit Diplom) werden könne, hat Diana Jaffe in Was Frauen und Männer kaufen dankenswerterweise etwas zerstreut…

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Gerade in den letzten Wochen gehäuft haben wir mit gehobenen Augenbrauen über diese Meldungen hinweggelesen, die wieder einmal den Tod ganzer Seilschaften am Mont Blanc, Mount Everest oder sonst einem zugigen Zacken dieser eigentlich doch ganz schönen Welt resümierten. Tragisch, haben wir gedacht, aber leider allzuoft und anscheinend sogar zunehmend selbst verschuldet. Nicht unser Problem  und ändern können wir’s eh nicht.

Und nun kommt Fredmund Malik daher und will uns in Wenn Grenzen keine sind allen Ernstes erzählen, gutes Management sei nichts anderes als Bergsteigen? Als wenn das nicht schon der Gipfel wäre, garniert er seine steile These auch noch mit einer pittoresken Beschreibung eigener lebensgefährlicher Kraxeleien irgendwo in den Alpen, die er nur dank seines Bergführers überlebte.

Da fragen wir uns doch: Hat Malik bei seiner letzten Bergtour einen Stein auf den Kopf bekommen?

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Manche Mitmenschen glauben, Kreativität sei etwas, was man auswendig lernen kann wie Lateinvokabeln oder die Antworten zur theoretischen Führerscheinprüfung. Oder man könne sie einnehmen wie eine Vitamintablette oder aktivieren wie eine App. Solche Leute besuchen Kurse in „Freies Gestalten“, lesen Coelho und schenken ihren Kindern Lego aus der Reihe „Creator“ – aber wenn sie eine Büroklammer sehen, denken sie nur an die Ablage.

Dabei kann man mit einer Büroklammer so viele andere schöne Dinge machen – schlägt Creability vor, dessen Autoren auch an universelle Kreativität glauben.

Und Sie? Was würden Sie mit einer Büroklammer machen?

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“Lass’ uns drüber reden…” Sollte man einen Blogbeitrag veröffentlichen, der bei nachweislich 71 Prozent der User auf Unbehagen, vielleicht sogar Antipathie stößt? Nein, es geht nicht um Bilanzvorschriften oder Steuerehrlichkeit, schon gar nicht um Treue oder die Sommerpause der Bundesliga  wir sprechen von leibhaftigem Ärger: um Streit. Obwohl unsere Gesellschaft angeblich so streitlustig ist, versuchen die meisten Menschen, ihn fast zwanghaft zu vermeiden. Und machen damit alles nur noch schlimmer.

Halten Sie sich fest: Streit ist nicht schlecht – im Gegenteil: Laut Werner Ehrhardt und Thomas Schneider in Erfolgreich streiten ist Streit so gut, dass Sie in Zukunft jede sich bietende Gelegenheit dafür nutzen sollten. Und das geht so: …

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