Neuigkeiten aus der Redaktion

Last updated by at .

WishListPromotion-GER-Blog

 

getAbstract ist immer auf der Suche nach den neuesten, wichtigsten, informativsten und unterhaltsamsten Businessbüchern. Dazu beobachten wir den internationalen Buchmarkt und prüfen jeden Monat Hunderte Neuerscheinungen auf Qualität und Relevanz.

Damit wir nicht dennoch einen interessanten Titel verpassen, können Sie uns bei der Suche helfen: Womöglich haben Sie gerade ein tolles Businessbuch oder einen faszinierenden Zeitschriftenartikel gelesen oder einen inspirierenden Video-Talk gesehen – und finden: Das sollte getAbstract unbedingt zusammenfassen!

GER-BusinessArticles1-Blog

Wie schaffen es Unternehmen, erfolgreich zu sein? Wie funktionieren Start-ups? Mit welchen aktuellen Trends beschäftigen sich Manager? Fragen wie diese werden nicht nur in Businessbüchern thematisiert. Wissen über aktuelle Diskussionen zu Wirtschaftsthemen liegt heute in den unterschiedlichsten Formen vor, zum Beispiel als Zeitschriftenartikel oder Blog. In Zeiten nahezu unbeschränkter Veröffentlichungsmöglichkeiten nutzen Autoren eine Vielzahl von Kanälen. Genau an dieser Stelle setzen die neuen Businessartikel-Zusammenfassungen von getAbstract an.

Den ganzen Eintrag lesen »

Rio de Janeiro, Brüssel, St. Petersburg, Miami, Boston, Luzern − die Teilnehmer des ersten getAbstract Cross-Editorial Meetings, das letzte Woche in Luzern stattfand, kamen aus sechs verschiedenen Sprachräumen (der chinesische Editor war leider verhindert). Drei Tage lang diskutierten die getAbstract-Redakteure ihre unterschiedlichen Herangehensweisen und ihr gemeinsames Ziel: qualitativ hochwertige Zusammenfassungen von Büchern und verstärkt auch anderen Inhalten zu erstellen. Den ganzen Eintrag lesen »

Das Geld

10.1.2013

Geltungssüchtige Banker, Spekulationsblasen, die platzen, und Anleger, die ihr gesamtes Vermögen verlieren: Die Rede ist nicht von der aktuellen Finanzkrise, sondern von Emile Zolas Roman Das Geld, der einen Skandal der Finanzwelt im Frankreich des 19. Jahrhunderts zum Thema hat. Die Zusammenfassung unserer Klassiker-Bibliothek haben wir nun auch unseren Businesskunden zugänglich gemacht: Denn obwohl Zolas Roman über 100 Jahre alt ist, ist seine Thematik erschreckend aktuell. Lesen Sie hier, wie ähnlich sich frühere und heutige Finanzkrisen sind.

Unsere ganze Gesellschaft ist auf Durchschnitt getrimmt, sagt der Genetiker Markus Hengstschläger in seinem Buch Die Durchschnittsfalle. Jeder versucht, sich der Norm anzupassen. Und das kann verheerend sein, denn wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Daher liegen unsere größten Überlebenschancen – entsprechend der Evolutionstheorie – in der Vielfalt. Was wir brauchen, ist mehr Individualität.

Das Gegenteil sagt Markus Reiter in seinem Buch Lob des Mittelmaßes: Jeder strebt danach, überdurchschnittlich zu sein. Wir haben gelernt, dass wir nicht erfolgreich sind, wenn wir nicht herausstechen. Dabei ist es das oft unterschätzte Mittelmaß, dem wir es überhaupt verdanken, dass unsere Gesellschaft funktioniert und stabil bleibt. Wir müssen also beginnen, den Durchschnitt wertzuschätzen und zu fördern.

Wer unsere beiden Abstracts zu den Büchern liest, wird schnell merken: Beide Seiten haben gute Argumente. Und je genauer man hinschaut, desto mehr drängt sich der Gedanke auf, dass sich die Haltungen der beiden Autoren gar nicht so sehr widersprechen und dass Mittelmaß und Individualität sich nicht ausschließen müssen. Aber: Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

Vor Kurzem haben wir in der getAbstract-Bibliothek eine kleine Umstellung vorgenommen, die viele unserer Kunden vielleicht gar nicht bemerkt haben: Das Themengebiet „Wirtschaftsethik“ befindet sich neuerdings nicht mehr in der Kategorie „Verwandte Themen“, sondern unter „Führung & Management“. Der Grund für die Verschiebung war, dass wir das Thema mehrheitlich für zu wichtig halten, als dass es irgendwo im „Gemischtwarenladen“ versteckt sein sollte. Das zumindest ist unsere Meinung.

Was halten Sie davon? Ist Ethik für Sie ein zentrales wirtschaftliches Thema? Oder eher ein Steckenpferd für Gutmenschen, das mit der Realität nicht viel zu tun hat? Und fanden Sie die Zusammenfassungen, die Sie zu diesem Thema gelesen haben, nützlich?

Schreiben Sie uns an redaktion@getabstract.com. Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldung! Unter allen Wortmeldungen verlosen wir ein Buch aus der getAbstract-Bibliothek.

Der getAbstract International Book 2011 ist vergeben, und wie jedes Jahr sorgte schon die Shortlist für Diskussionen: Darf man ein simples IT-Buch mit einem Wirtschaftsbuchpreis auszeichnen? Lohnt es sich wirklich, über einen Ausstieg aus der Atomenergie nachzudenken, oder über die Abschaffung von Quartalsberichten? Soll man einem Störenfried wie Thomas Vašek eine Plattform bieten, und sind die düsteren Inflationsszenarien eines Michael Mross überhaupt ernst zu nehmen?

Unsere Antwort ist in allen Fällen ein entschiedenes Ja! Aber selbstverständlich kann man auch zu diesen Büchern geteilter Meinung sein – wenn man sie kennt. Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie die Abstracts der beiden Preisträger (die ersten beiden) sowie der anderen drei Bücher, die es in die engste Auswahl geschafft haben.

 

    

 

       

 

Wir von der getAbstract-Redaktion schnüren immer dann, wenn wir der Meinung sind, dass ein spezielles Thema durch verschiedene Bücher besonders gut beleuchtet wurde, für unsere Kunden ein so genanntes Wissenspaket. Mit einem Wissenspaket, so die Idee, können Sie sich innerhalb kurzer Zeit bequem in ein bestimmtes Wirtschaftsthema einlesen. Alle Wissenspakete bestehen aus vier ausgewählten Zusammenfassungen. So sind Sie über die relevante Literatur zu einem bestimmten Thema schnell im Bild.

Eine Übersicht über alle Wissenspakete finden Sie hier.

Mir persönlich gefällt z. B. das Wissenspaket über Apple sehr, das das Unternehmen und seinen charismatischen Ex-CEO Steve Jobs aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Vielleicht werfen Sie gleich einmal einen Blick in diese Zusammenfassungen?

Thomas Mann lebt!

26.8.2011

Diesen Herrn hab ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit gesehen. Warum ist das so aufregend? Weil dieser Herr die besten Romane und Erzählungen deutscher Sprache geschrieben hat, u. a. Mario und der Zauberer, eine Sommernovelle, deren Ich-Erzähler ziemlich genau so daherkommt wie Thomas Mann selbst, also eben wie der Mann auf dem Bild.

Was sagen Sie? Das könne unmöglich der Jahrhundert-Schriftsteller sein, er habe ja ein Smartphone am Ohr? Nun, Sie sollten nachlesen, was Thomas Mann zum Thema “Revenants” sagte …

Kürzlich habe ich etwas Unglaubliches gehört: Es gibt einen Süßwasserpolypen namens Hydra, der fast vollständig aus Stammzellen besteht und sich deshalb stets erneuern kann. Wenn man ihn in Einzelteile zerschneidet, entsteht aus jedem Teil eine neue Hydra. Und dieses Wunder funktioniert bis zu einer Teilung in 280 Stücke. Was aber noch viel sensationeller ist: Die Hydra ist im Prinzip unsterblich. Wenn sie Pech hat, kann sie zwar einen Katastrophentod erleiden. Sie kann einem unterseeischen Vulkanausbruch oder einer Ölpest zum Opfer fallen – oder von irgendeinem Sadisten in 281 Teile zerstückelt werden. Aber sie kann nicht krank werden und zeigt keine Symptome von Alterung. Forscher gehen deshalb davon aus, dass einige Hydren, die durch die Gewässer schwimmen, bereits 5 Millionen Jahre auf dem Buckel haben. 5 Millionen! Erst mal habe ich das gar nicht geglaubt. Dann machte ich mich im Internet kundig. Dort fand ich diese Behauptung bestätigt – und natürlich glaube ich alles, was im Internet steht.

Was mir am meisten zu denken gibt, ist die Frage: Warum weiß das keiner? Warum ist das nicht das Erste, was man in der Schule lernt? „Schildkröten können bis zu 100 Jahre alt werden“, hat mir meine Lehrerin Fräulein Steiger in der zweiten Klasse erklärt und riesige Augen dazu gemacht. „Na und?“, hätte ich damals sagen sollen, „Hydren werden 5 Millionen Jahre alt; die haben für die blöden Schildkröten nur ein müdes Lächeln übrig.“

Ich habe den Vorsatz gefasst, diese Wissenslücke zu schließen und möglichst viele Menschen über die Unsterblichkeit der Hydren zu informieren. Seit ein paar Tagen lenke ich daher immer wieder ziemlich geschickt das Thema auf die Polypen. Sagt z. B. jemand: „Jetzt regnet es schon wieder“, sage ich: „Apropos Wasser …“ Und ehrlich gesagt, mache ich auch in diesem Blog, in dem es eigentlich um unsere Buchzusammenfassungen geht, nichts anderes.

Natürlich hat es auch Nachteile, eine Hydra zu sein. Da die Fortpflanzung bei Hydren nicht so wichtig ist, haben sie auch keinen Sex. Und deshalb müssen sie wohl auch nicht besonders gut aussehen: Sie sind ca. 3 Zentimeter lang und wo oben und unten ist, lässt sich kaum erkennen. Da können wir Menschen uns glücklicher schätzen.

Und was das Problem unserer begrenzten Lebenszeit betrifft: Dafür gibt’s inzwischen Lösungen. Und die finden Sie wie immer in unseren Zusammenfassungen:

25 Tools für gutes Zeitmanagement

Wenn du es eilig hast, gehe langsam

Zeitmanagement

Na, war das nicht eine tolle Überleitung?

Wussten Sie, dass Insekten in der Managementliteratur ein beliebtes Thema sind? Der Titel Schwarmintelligenz erklärt, wie man ein Team dazu bringt, genauso direkt auf ein Ziel zuzusteuern wie ein Bienenschwarm auf eine Futterquelle. Und das Buch Das Geheimnis des Ameisenhügels stellt die komplex aufgebauten Insektenstaaten der Organisation von Wirtschaftsunternehmen gegenüber. Das ist ja schön und gut, aber Insekten haben doch wesentlich mehr zu bieten als eine vorbildhafte Informationsvermittlung, Teamgeist und gut organisierte Arbeitsteilung. Kann nicht mal jemand ein Buch darüber schreiben, wie man sich die wahren Superkräfte der Insekten aneignet?

Wie bekomme ich, etwa als Verkäufer, so viel Durchhaltewillen, dass ich keine Hemmungen habe, immer genau dorthin zu gehen, wo ich nicht erwünscht bin und wo mich eine riesige Hand wegscheucht? Woher nehme ich die Kraft, gleich weiterzurennen, als wäre nichts geschehen, wenn ich irgendwo runterfalle, oder sogar aus einem Staubsaugerrohr rauszukriechen und unbeirrt an die Stelle zurückzukehren, wo ich eingesaugt wurde? Oder wie kriege ich es hin, nichts lernen zu müssen, sondern lediglich auf meine Instinkte zu hören und dann in der Lage zu sein, komplizierte Gebilde wie Bienenwaben zu bauen?

Einige Insekten können Farben wahrnehmen, die für den Menschen unsichtbar sind,
z. B. Ultraviolett. Wenn man diese Fähigkeit auf den Menschen übertragen könnte, würde das dem Marketing ganz neue Welten eröffnen. Wer als Erstes eine Schokolade auf den Markt bringt, die mit einer sichtbaren ultravioletten Kuh wirbt, hat ein gewisses Konkurrenzprodukt mit Sicherheit schnell ausgestochen. Fast-Food-Ketten verwenden vornehmlich die Farbenkombination Rot-Gelb, weil diese appetitanregend sein soll. Doch wer weiß, wie Infrarot-Gelb wirkt? Womöglich rennen einem die Kunden bei diesem Anblick die Bude ein.

Nächster Punkt: billige Arbeitskräfte. Ameisenköniginnen müssen sich nur einmal befruchten lassen und können danach bis zu sieben Jahre lang Arbeiter produzieren, die sich von früh bis spät abrackern – und das umsonst. Einige Insekten müssen sich für die Fortpflanzung nicht einmal auf Partnersuche machen, weil sie sich selbst befruchten können. Ich würde gerne wissen, wie man das genau macht. Und schließlich wäre es ganz praktisch, wie die Gottesanbeterinnen das Gehör am Hinterteil zu haben. Der Bürostuhl könnte dann gleichzeitig als Telefon fungieren, und mit einem Staubfänger weniger auf meinem Schreibtisch hätte ich Platz für irgendeinen neuen Staubfänger.

Darüber, wie ich mir all diese Fähigkeiten aneignen kann, soll bitte mal einer ein Buch schreiben.

Tierisch gut

10.8.2010

Wenn die Wirtschaftsbuchautoren (bzw. deren Verleger) nach geeigneten Titeln und Analogien für ihre neusten Werke suchen, dann bedienen sie sich nicht erst seit gestern in der Tierwelt. Da wird munter über das Management by Mäusestrategie fabuliert, Bären tanzen Tango, Hasen greifen beherzt zum Telefonhörer, was den Pferden recht ist, soll den Mitarbeitern billig sein, und selbst Tiere mit wenig gutem Leumund kommen zu neuen Ehren. Aber nicht nur die Tiere, auch die Pflanzen werden neuerdings bemüht: Die nötige Schärfe bekommt das Führungsverhalten erst mit der Peperonistrategie, die Zukunft sollen wir mit dem Gingko-Prinzip in den Griff kriegen, und erst das Prinzip der Lotusblüte lässt uns wirklich gelassen werden.

Ich gebe es zu: Ich persönlich bin sehr anfällig für solche Bilder. Zu einem Buch mit dem Titel “Bärentango” greife ich allemal lieber als zum x-ten “Handbuch Risikomanagement”, ein “Gingkoprinzip” interessiert mich mehr als “Gelassenheit lernen in 10 Schritten”. Deshalb von mir ein klares Votum für mehr Bildersprache bei der Buchtitelvergabe. Flora und Fauna halten noch unendlich viele potenzielle Sympathieträger bereit, die bisher zu Unrecht ein Schattendasein fristen (mein heimlicher Favorit: der bisher völlig unterschätzte ostafrikanische Nacktmull).

Ich kenne ja immer noch einige Leute, die keine Facebook-Freunde haben und die lieber stundenlang vor dem Radio auf ihren Lieblingssong warten, als ihn in Sekundenschnelle auf YouTube runterzuladen. Einen Blog halten sie für einen Schokoriegel und von Twitter haben sie noch nicht mal was gehört. Ist auch nicht unbedingt nötig, wie ich finde. Als Privatperson gewinnt man mit dieser Haltung sicher den einen oder anderen Bewunderer und hebt sich von der Masse ab. Wenn es aber um Unternehmen geht, dann sieht die Sache schon anders aus: Firmen, die auf dem Web-2.0-Strom nicht mitschwimmen, sind u. U. schnell weg vom Fenster. Wer im Bereich der Social Media mit der Konkurrenz mithalten will, kann sich bei uns kundig machen. Etwa mithilfe unserer Zusammenfassungen Facebook – Marketing unter Freunden, YouTube und seine Kinder und Der Twitter-Faktor. Oder er verschafft sich einen Eindruck von unserem Auftritt auf Facebook und Twitter.

Als Marcel Reich-Ranicki 2001 seinen “Kanon lesenswerter deutschsprachiger Werke” vorstellte, ging ein Raunen durchs Feuilleton – wie immer, wenn jemand sich erdreistet (erst recht der umstrittene Literaturpapst), die Welt in “wertvoll” und “nicht so wertvoll” einzuteilen.

Man kann von Kanons halten, was man will, eines leisten sie ganz bestimmt: Sie sorgen für Diskussionen. Das ist schon mal gut, findet getAbstract und publiziert im Magazin Cicero eine Auswahl aus Reich-Ranickis Auswahl: zwölf deutschsprachige Romane in Kurzform, mit den wichtigsten Hintergrundinfos. Wer mitdiskutieren oder mitstreiten will, kauft sich ab dem 24. Juni Cicero – oder verschafft sich Zugang zur getAbstract-Klassiker-Bibliothek. Die beinhaltet alle großen Werke der Weltliteratur. Unserer Meinung nach.

getAbstract und die Neue Zürcher Zeitung präsentieren zum sechsten Mal eine zehnteilige Booklet-Serie, diesmal mit den Klassikern der Schweizer Literatur.

Zehn Wochen lang bekommen Leser der NZZ am Sonntag ein klassisches Werk, in kompakter Form zusammengefasst als getAbstract-Booklet: von Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“ über Friedrich Glausers „Wachtmeister Studer“ bis zum „Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt.

Wer das aktuelle Booklet verpasst, kann es jede Woche als PDF-Dokument gratis online beziehen.

Das ganze Paket mit zehn Texten steht ab dem 23. Mai als Download im PDF-Format zum Preis von € 19.90 zur Verfügung.