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Interview mit Ben Horowitz, Autor von „Wenn es hart auf hart kommt. Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert“ (Börsenmedien, 2014)

getAbstract: Selbst als Sie mit ihrer Firma Loudcloud unter enormem Druck standen, hielten Sie an Ihrem Prinzip fest, Menschen über Produkte und Profit zu stellen. Wieso glauben Sie an diese Strategie?

Ben Horowitz: Das Technologie-Business ist in Wirklichkeit ein „People-Business“. Bislang gab es kein einziges großartiges Technologie-Unternehmen ohne großartige Mitarbeiter und Ingenieure. Wenn man die richtigen Leute hat, wird man es höchstwahrscheinlich auch zum richtigen Produkt bringen. Demnach ist die einzig richtige Reihenfolge: Menschen vor Produkten und Profiten.

getAbstract: Sie haben einmal gesagt, dass Menschen mit der richtigen Sorte Ehrgeiz für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sind. Wie definieren Sie die richtige Sorte Ehrgeiz? Und muss man solche Mitarbeiter finden oder kann ein Unternehmen bei den Mitarbeitern diese Einstellung entwickeln?

Ben Horowitz: Sowohl als auch. Einfach entwickeln kann man das nicht, denke ich. Der Ausspruch stammt von Andrew Grove. Er sagte, dass Ambition extrem wichtig für den Erfolg eines Unternehmens ist. Wenn Personen nicht von vornherein ehrgeizig sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie motiviert genug sind, um das Unternehmen nach vorne zu bringen. Es gibt allerdings zwei Arten von Ambition: Die richtige Art Ehrgeiz hat der, der Unternehmen zum Erfolg bringen will. Falsch hingegen ist – aus Unternehmenssicht – das Streben nach persönlichem Erfolg. Die falsche Art Ehrgeiz kann in einem Unternehmen zerstörerisch sein, wenn Menschen ihre persönlichen Erfolge auf Kosten der Kollegen zu erreichen versuchen.

In der Realität findet man allerdings kaum eine Person, die gänzlich nach der einen oder anderen Form des Ehrgeizes gestrickt ist. Es gibt sehr viele unterschiedliche Abstufungen, wie interessiert Menschen an sich und ihrer Karriere sind. Und es gibt Wege, das bei Job-Interviews zu testen. Lassen Sie Bewerber ihre bisherigen Erfolge beschreiben und haken Sie nach: Was hat das Team erreicht? Was waren die individuellen Leistungen? In einem Unternehmen zu arbeiten ist Teamsport, kein Einzelkampf.

getAbstract: Was können große Unternehmen von Startups lernen, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Können sie das überhaupt?

Ben Horowitz: Am wichtigsten ist die Innovationsfähigkeit. Damit haben große Unternehmen Schwierigkeiten. Denn innovative Ideen erkennt man nicht immer sofort als solche. Ideen, die im ersten Moment als schlecht eingestuft werden, sortieren große Unternehmen sofort aus. Sie priorisieren immer die scheinbar guten Ideen. Es erfordert eine gewisse persönliche Entwicklung, um innovative Ideen zu erkennen. Dabei entstehen innovative Ideen durchaus auch in großen Unternehmen. Es gibt nicht etwa einen Mangel an guten Ideen, sondern einen Mangel daran, sie zu erkennen. Große Unternehmen sollten sich anschauen, wie innovative Ideen anfangs aussahen und weshalb sie dennoch verfolgt wurde. Diesen Prozess sollten sie versuchen nachzubilden.

getAbstract: Selbst der beste CEO kann nicht die gesamte Arbeit im Alleingang bewältigen. Was muss ein Unternehmen tun, damit auch die Angestellten zu vertrauenswürdigen Entscheidungsträgern werden?

Ben Horowitz: Ich denke, für einen CEO ist es wichtig, die Grenzen seines Aufgabenbereichs zu kennen. Außerdem sollte er in der Lage sein, den Angestellten, die über Fachwissen in einem Aufgabenbereich verfügen, ausreichend Freiräume zur Verfügung zu stellen. So können sie ihre eigenen Entscheidungen treffen und sich zu eigenständigen Führungspersönlichkeiten entwickeln.

getAbstract: Also ist Vertrauen das Schlüsselwort?

Ben Horowitz: Es geht um mehr als Vertrauen, es geht um Kommunikation. Diese zwei Aspekte gehören zusammen, denn wenn ich einer Person vollkommen vertraue, benötige ich keine Erklärungen oder Rechtfertigungen von ihr. Ich weiß, dass sie in meinem Interesse handeln wird. Wenn ich aber einer Person nicht vertraue, dann kann diese den ganzen Tag ohne Erfolg auf mich einreden, da ich ihr sowieso nicht glauben werde. Also gehören Vertrauen und Kommunikation zusammen: Der Weg, eine Vertrauensbeziehung aufzubauen, ist über Kommunikation.

Was die meisten Chefs häufig nicht kommunizieren, ist das warum. Warum tun wir, was wir tun? Warum verfolgen wir diese Ziele? Dahinter stehen die Kernfragen des Unternehmens: Wieso handelt ein Unternehmen auf eine bestimmte Weise? Wieso ist das Unternehmen auf eine bestimmte Art strukturiert? Je besser die Angestellten das alles nachvollziehen können und verstehen, desto besser können sie sich innerhalb des Unternehmens zu vertrauenswürdigen Führungspersönlichkeiten entwickeln.

getAbstract: Wie kann ich als CEO oder Führungskraft eine Unternehmenskultur aufbauen, in der Mitarbeiter nicht bestraft sondern gelobt werden, wenn sie Probleme offen ansprechen?

Ben Horowitz: Man muss schlechte Nachrichten positiv aufnehmen. Es ist natürlich schwierig, sich ständig die Probleme des Unternehmens anzuhören. Dennoch muss man seine Mitarbeiter ermuntern, schlechte Nachrichten auszusprechen. Man muss als CEO nicht jedes Problem selbst lösen, aber zumindest sollte man die Probleme kennen.

Der rosa Rausch

8.1.2015

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Was halten Sie von Pink? Nein, es geht nicht um Musik, sondern um einen politischen Kampfbegriff.

Denn Pink ist derzeit so umstritten, wie eine Farbe nur sein kann – für die Repräsentanten der feministischen Krawallgruppe “Pinkstinks” zum Beispiel ist der mit “Schweinchenrosa” zu übersetzende Farbton die sichtbare Unterdrückung der Frau, Versinnbildlichung Jahrtausende alter Indoktrination durch das Patriarchat. Für zahlreiche Marketing-Manager dagegen ist es die Spur der Verheißung, die Aussicht auf fette Umsätze und klingelnde Kassen.

Und ich? Ich habe das Zeug drei Jahre lang leidenschaftlich bekämpft. Am Ende gab ich auf und schenkte meiner Tochter alles, so wie sie es sich wünschte: in pink. Es war ein rosa Rausch, der unheilbar schien.

Die väterliche Sorge, dass mit so einer Präferenz aus dem Kind dereinst nur eine stundenlang nägellackierende Tussi (mit Diplom) werden könne, hat Diana Jaffe in Was Frauen und Männer kaufen dankenswerterweise etwas zerstreut…

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Interview mit Bettina Wörgötter, Lektorin beim Deuticke Verlag, auf der FBM 2014 (hier mit Christian Felber).

Susanne Schettler: Welche Wirtschaftsbücher des Deuticke Verlags waren 2014 besonders erfolgreich und warum?

Bettina Wörgötter: Bei uns sind die Bücher von Christian Felber besonders erfolgreich. Sein neustes Buch „Geld“ ist die Weiterentwicklung seines großen Erfolges „Die Gemeinwohl-Ökonomie“, das eine alternative Wirtschaftsform detailliert und praxisnah vorgestellt. Bei der Entwicklung der Gemeinwohl-Ökonomie, die wir bereits 50 000 Mal verkauft haben, hat er sich daran gemacht, auch für das Geldsystem einen neuen Vorschlag zu machen. Diesen Vorschlag legt er in „Geld“ dar, das eines der erfolgreichsten Bücher dieses Jahres war.

Susanne Schettler: Sind Ökonomie-Themen aufgrund der zurückliegenden Finanzkrise immer noch besonders gefragt?

Bettina Wörgötter: Auf jeden Fall. Natürlich drängt sich vor dem Hintergrund der letzten Finanzkrise die Frage nach Alternativen auf, darüber wie es in ökonomischen und finanzwirtschaftlichen Bereichen weitergeht. Gleichzeitig hat die Krise aber auch bewirkt, dass viele Menschen sich besser informieren wollen, um sich nicht mehr nur als Opfer dieser Krise zu fühlen. Ich denke, dass man lange Zeit über Dinge wie Steuern oder Finanzen gar nicht so genau Bescheid wissen wollte. Mittlerweile glaube ich, dass die Menschen diese Zusammenhänge verstehen und mehr Verantwortung übernehmen wollen – gerade die, die selbst schlechte Erfahrungen gemacht und z.B. Geld verloren haben. Deshalb glaube ich, dass das persönliche Informationsbedürfnis und damit auch das Bedürfnis nach Büchern, die solche Zusammenhänge verständlich erklären, sehr gestiegen ist.

Susanne Schettler: Sehen Sie noch andere Trends?

Bettina Wörgötter: Ein wichtiger Trend ist meiner Meinung nach, dass Autoren gefragt sind, die es verstehen, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge so darzustellen, dass man sie auch ohne ein BWL- oder Ökonomie -Studium verstehen kann. Autoren, die das verstehen – wie etwa Christian Felber –, sind sehr erfolgreich. Einen anderen Trend erkenne ich in der Diskussion darüber, dass Ökonomie nichts Objektives ist. Man nimmt sehr viel stärker als in den Jahren, Jahrzehnten vor der Krise wahr, dass Ökonomie mit Politik und Auffassungen über Moral und Ethik zu tun hat, dass Ökonomie ohne ideologische Zusammenhänge nicht erklärbar ist. Die Diskussion darüber findet zunehmend an den Universitäten statt und ich erkenne einen Trend, dass sich diese Diskussion auch in der Businessliteratur abbildet.

Susanne Schettler: Welche Autoren muss man ihrer Meinung nach im Auge behalten?

Bettina Wörgötter: In Bezug auf den letztgenannten Trend sind Tomas Sedlacek und David Graeber gute Beispiele, aber auch Marcel Fratzscher, der mit seinem Buch „Die Deutschland-Illusion“ beim Hanser Verlag erschienen ist. Wir machen nächstes Jahr ein Buch mit dem österreichischen Journalisten Thomas Seifert über den Aufstieg des Pazifik-Raums. Also ein Buch über die Vorreiterrolle Asiens und wie Europa darauf reagiert. Es gibt eine ganze Reihe von Autoren der mittleren und jüngeren Generation, die man sich merken muss.

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Haben Sie es heute schon mal eingeschaltet? Dieses handliche, praktische und blitzschnelle Gerät, dass immer zur Verfügung steht, in Sekundenschnelle… Ist es nicht einfach fantastisch, was für ein gewaltiges Speichervolumen es hat, werweißwieviele Apps darauf laufen, und wie lange seine Akkus halten? Aber das beste an diesem coolen Device ist doch sicherlich, dass es vom Hersteller grundsätzlich kostenlos abgegeben wird  da kann sich mancher Internetkonzern noch eine Scheibe abschneiden.

Und falls Ihr Gerät mal verrückt spielen sollte  Henning Beck gibt in Hirnrissig probate Tuning-Tipps…

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Interview mit dem Autor, Zukunftsmanager und getAbstract International Book Award-Preisträger Pero Mićić auf der Frankfurter Buchmesse 2014

getAbstract: In ihrem Buch „Wie wir uns täglich die Zukunft versauen“ zeigen Sie die Gefahr kurzfristiger Entscheidungen auf und geben Tipps zur Verhaltensänderung. Wieso glauben Sie, dass Menschen das nötig haben?

Pero Mićić: Weil ich wahrnehme, dass diese seltsame Eigenschaft der Kurzsichtigkeit nicht nur – wie ich bisher dachte – für den einzelnen Menschen, sein Leben und seine Gesundheit schädlich ist. Ich glaube, dass kurzfristiges Denken ein globales Phänomen auf allen Ebenen ist, das unsere Existenz bedroht. Ich beschäftige mich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Zukunftsmanagement und der Frage nach den Folgen unseres Handelns. Wenn man dann noch die Forschungsergebnisse von Neurologen und Psychologen zusammenträgt und kein Buch findet, das dies deutlich sagt, dann hat man das Recht und vielleicht auch die Pflicht, ein Buch dazu zu publizieren.

getAbstract: Es gibt eine Reihe von Büchern, die sich mit Denkfallen, Verhaltensmustern etc. beschäftigen und diese hinterfragen. Denken sie, der moderne Mensch hat einen steigenden Bedarf nach Anleitungen zum richtigen Leben?

Pero Mićić: Ja, ich denke, dass die Menschen in einer immer komplexeren Welt diese Anleitungen brauchen. Es ist aber auch so, dass wir erst seit wenigen Jahren wissen, was in unserem Gehirn passiert und warum wir uns so verhalten wie wir es tun. Dass der Mensch kurzsichtig handelt, wusste man sicher schon vor 5000 Jahren, aber jetzt können wir erklären, warum es so ist. Mein Buch handelt ja nicht von Denkfallen im Allgemeinen, sondern von einer ganz bestimmten Eigenschaft – der Kurzfristorientierung – und ihren fatalen Konsequenzen. Es war mir wichtig, eine Verbindung zu schaffen zwischen meiner Arbeit als Zukunftsmanager und dem, was daraus gemacht wird. Wir kennen die Methoden des Zukunftsmanagement und können das, was auf uns zukommt, im Rahmen der Möglichkeiten fundiert einschätzen. Die entscheidende Frage ist aber immer, wie man sich selbst, seine Organisation und seine Mitarbeiter ins zukunftsintelligente Handeln bringt. Das ist für mich und viele Menschen wichtig. Wir gehen auf Seminare oder lesen Bücher, schreiben uns viel auf, sind motiviert, nehmen uns viel vor – und setzen es dann nicht um. Das ist ein Phänomen, das mit der Kurzfristfalle begründbar ist.

getAbstract: Innovative Organisationen, zukunftsfähige Unternehmen sind seit langem ein großes Thema, auch in der Businessliteratur. In der Praxis sieht es häufig anders aus, da sind Mitarbeiter meistens nicht angehalten, über ihren Arbeitsbereich zu schauen. Wie passt das zusammen?

Pero Mićić: Das passt zusammen. Wenn man fragt, was einer der größten Hinderungsgründe für das Funktionieren von Strategie ist, dann lautet die Antwort: Ideen.

getAbstract: Fehlende Ideen?

Pero Mićić: Im Gegenteil, ein Zuviel an Ideen; Ideen, die ablenken. Ich glaube, es braucht die Balance. Wir müssen in dem, was wir tun, exzellent und fokussiert sein und ich kann nicht ganz neue Ideen entwickeln und umsetzen, wenn ich gleichzeitig in meinen Prozessen gut sein will, denn dort braucht es Effizienz und Fokus. Gleichzeitig braucht man den Blick auf die Gesamtheit der Prozesse eines Unternehmens, um es zu erneuern und zu verbessern. Gleichzeitig geht das nicht, man muss es voneinander trennen. Man braucht dafür nicht zwingend große Stage-Gate Prozesse, aber Raum und Zeit und ein offenes Ohr. Ich glaube nicht, dass es Unternehmen gibt, die nicht innovativ sein wollen. Aber wenn ich ein Unternehmen aufgebaut und organisiert habe, dann möchte ich ja nicht, dass daraus ein ganz anderes Unternehmen entsteht. Selbst wenn Mitarbeiter ein Unternehmen gemeinsam führen – wie es heute manchmal passiert – braucht es Führung. Und Führung ist einerseits Fokussierung aber auch Verhinderung von Inkonsequenz und Irrwegen.

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Gefühlte acht Monate schiebe ich nun den aktuellen Blog-Beitrag vor mir her – doch immer kommt etwas dazwischen. Sie kennen das: Man muss z.B. ganz dringend nach den neuesten E-Mails schauen, die letzten Nachrichten checken oder sich noch schnell dieses lustige Katzenvideo auf Youtube anschauen, das ein Kollege gerade mit einem geteilt hat. Und dann ist schon Kaffeezeit, oder ein Stück Schokoladentorte steht im Kühlschrank. Oder die Nacht bricht herein. Es ist einfach zum Heulen: Das „Ich soll“ hat nicht die kleinste Chance gegen „Ich will“…  Und wahrscheinlich würde ich das Schreiben noch weitere drei Wochen (oder drei Monate oder drei Jahre) aufschieben, wenn ich nicht die Lösung im Buch selbst gefunden hätte: Wie man den inneren Schweinehund besiegt, schreibt Pero Mićić in Wie wir uns täglich die Zukunft versauen, jüngst mit dem getAbstract Book Award ausgezeichnet.

Ich bin also tatsächlich fertig geworden – fast ohne Schokoladentorte, und mit Hilfe von Mićićs Trickkiste.

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Der getAbstract International Book Award zeichnet die relevantesten, innovativsten Businessbücher eines Jahres in deutscher und englischer Sprache aus. Die auf der Frankfurter Buchmesse 2014 bekannt gegebenen Gewinner sind:

Englisch

  • Data Crush von Christopher Surdak, AMACOM (A Division of American Management Association)
  • The Frackers von Gregory Zuckerman, Portfolio

Deutsch

  • Geld von Christian Felber, Deuticke
  • Wie wir uns täglich die Zukunft versauen von Pero Mićić, Econ

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Managementvordenker Peter Drucker hat in seiner jahrzehntelangen Beratertätigkeit die unterschiedlichsten Typen von Führungskräften kennengelernt: extrovertierte und zurückhaltende, exzentrische und konventionelle, charmante und unauffällige, Generalisten und Spezialisten, manche, die leicht Entscheidungen fällen, und andere, sich damit sehr schwer tun.

Eine ideale Führungskraft zeichnet sich für Drucker nicht durch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, sondern durch eine einzige Eigenschaft aus: Effektivität. Denn „Intelligenz, Vorstellungskraft und Wissen sind unabdingliche Ressourcen, aber nur durch Effektivität werden Ergebnisse daraus“.

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Zum 14. Mal nominiert getAbstract zehn herausragende Businessbücher des vergangenen Jahres für den getAbstract International Book Award. Der älteste und renommierteste internationale Businessbuchpreis prämiert sowohl englische als auch deutsche Titel. Zu den bisherigen Preisträgern gehören etwa Uwe Jean Heuser, Wolfgang Münchau, Reinhard K. Sprenger, Phil Rosenzweig, Jared Diamond und Detlev S. Schlichter.

„Es ist eine Ehre, diese Auszeichnung von einer Organisation erhalten zu haben, die für die Qualität ihrer Auswahl und ihrer Analyse von Businessbüchern bekannt ist“, sagt Robert J. Shiller, Nobelpreisträger, Professor an der Yale University und getAbstract-Preisträger 2003. „Eine Auszeichnung wie diese bedeutet mehr, als es auf eine Bestsellerliste geschafft zu haben.“

Der begehrte Buchpreis geht an Sachbuchautoren der Bereiche Management und Business. Jedes Jahr prüft die Redaktion von getAbstract mehr als 10 000 englische und deutsche Businessbücher der Kategorien Führung, Strategie, Vertrieb, Marketing, Personalwesen, Wirtschaft, Politik, Finanzen und Karriere. Unter ihnen wählt sie zehn Finalisten aus, von denen vier die begehrte Trophäe erhalten.

„Wir freuen uns, die bemerkenswerten Leistungen der diesjährigen Finalisten zu würdigen“, so Arnhild Walz-Rasilier, Vice President bei getAbstract. „Seit über einem Jahrzehnt zeichnen wir mit dem getAbstract International Book Award herausragende Businessvordenker aus. Darin spiegelt sich unser Engagement für Businessbücher. Besonderer Dank gilt unseren über 500 internationalen Verlagspartnern, die jedes Jahr so viele hervorragende Titel veröffentlichen. Eine Auswahl zu treffen fiel unseren Redakteuren wieder einmal nicht leicht. Wir sind stolz, mit diesem Award die innovativsten und richtungweisendsten Businessbücher gebührend zu feiern.“

Die Finalisten des Jahres 2014:

Englisch

Data Crush von Christopher Surdak, AMACOM, a division of American Management Association International

F.I.R.E. von Dan Ward, HarperBusiness, HarperCollins Publishers

Left Brain, Right Stuff von Phil Rosenzweig, Profile Books UK/Public Affairs, Perseus Books Group

The Frackers von Gregory Zuckerman, Portfolio, Penguin Random House Group

The Tragedy of the European Union von George Soros, Public Affairs, Perseus Books Group

Deutsch

Creability von Martin Eppler, Friederike Hoffmann und Roland Pfister, Schäffer-Poeschel

Geld von Christian Felber, Deuticke, Paul Zsolnay Verlag

Hybris von Meinhard Miegel, Propyläen, Ullstein Buchverlage

WebAttack von Roman Maria Koidl, Goldmann, Verlagsgruppe Random House

Wie wir uns täglich die Zukunft versauen von Pero Mićić, Econ, Ullstein Buchverlage

Die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung finden am 8. Oktober 2014, 16-17 Uhr im Lesezelt auf der Frankfurter Buchmesse statt.

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Der Alternativlose

10.9.2014

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Wussten Sie, dass viele Moskauer Beamte jährlich rund 1 Million verdienen? Das behauptet zumindest der Moskau-Korrespondenten Boris Reitschuster in seinem Buch Putins Demokratur. Wobei die 1 Million Dollar natürlich das inoffizielle Pro-Kopf-Einkommen sind, das ein “fleißiger” Kleptokrat in der russischen Verwaltung jährlich an Bestechungsgeldern scheffeln kann. Die tatsächliche Besoldung liegt etwas niedriger, bei umgerechnet durchschnittlich 700 Dollar im Monat. Den ganzen Eintrag lesen »